Ich liebe es, mit wenig Aufwand eine große Wirkung zu erzielen — besonders im Wohnzimmer. Eine DIY-Foto-Lichterkette ist für mich so ein Projekt: warmes Licht, persönliche Bilder und eine Prise DIY-Charme. Hier beschreibe ich, wie ich mit sehr begrenzten Materialien eine Lichterkette gebaut habe, die sofort für Wohnzimmermagie sorgt. Alles, was ich benutze, ist leicht zu beschaffen und oft schon zuhause.
Warum eine Foto-Lichterkette?
Es geht nicht nur um Beleuchtung. Eine Foto-Lichterkette kombiniert Erinnerungen mit Atmosphäre. Wenn ich abends das Licht dimme und die kleine Kette anschalte, entstehen intime Momente: Lieblingsfotos sehen weicher aus, Erinnerungen bekommen eine Bühne, und der Raum wirkt persönlicher. Außerdem ist das Projekt ideal, wenn du keinen großen Bastelaufwand magst — und trotzdem etwas Eigenes schaffen willst.
Was du mit begrenzten Materialien brauchst
Ich habe bewusst mit wenigen, günstigen Materialien gearbeitet. Die meisten stammen aus dem Haushalt oder vom nächsten Discounter/Online-Shop.
Markenhinweis: Ich nutze manchmal die batteriebetriebenen Lichterketten von IKEA (z.B. LEDBERG) oder günstige Varianten von Amazon. Für Sofortbilder finde ich Fujifilm Instax oder Polaroid Go wunderbar, wenn man welche hat — aber Ausdrucke vom Smartphone tun es genauso.
Vorbereitung: Fotos auswählen und zuschneiden
Weniger ist mehr. Ich wähle 10–20 Fotos, je nach Länge der Lichterkette. Mein Tipp: mische Porträts, Details aus dem Alltag, Landschaften und kleine Notizen oder Gedichte. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Blick.
Wenn du Druckmöglichkeiten hast, drucke die Fotos in Postkartengröße (etwa 10 x 15 cm) oder kleiner. Ich habe Fotos auch auf normales Kopierpapier gedruckt und dann auf einen dünnen Karton geklebt — das macht sie stabiler und wirkt hochwertiger.
Befestigungsarten: Praktisch mit wenig Material
Ich probiere gern verschiedene Befestigungsoptionen, je nachdem, was ich zur Hand habe:
So habe ich meine Kette gebaut — Schritt für Schritt
Ich beschreibe meinen üblichen Ablauf, den ich bei fast jeder Lichterkette anwende:
Beleuchtung: Warm, weich und sicher
Ich bevorzuge warmweiße LEDs (2700–3000K). Sie schmeicheln Hauttönen und Fotos. Achte auf geringe Hitzeentwicklung — LED ist hier ideal, weil sie kaum warm wird und sicher hinter Papier stehen kann.
| Typ | Vorteile | Nachteile |
| LED (batteriebetrieben) | Geringe Hitze, mobil, energieeffizient | Batterien müssen gewechselt werden |
| LED (USB) | Stabile Stromversorgung, oft heller | Benötigt USB-Anschluss oder Powerbank |
| Lichterkette mit Glühlampen | sehr warmes Licht | Wärmeentwicklung, weniger sicher bei Papier |
Gestaltungsideen für unterschiedliche Stile
Je nach Stimmung kannst du die Fotos anders arrangieren:
Tipps für die Fotopräsentation
Fehlerbehebung und häufige Fragen
Manche Dinge haben mich beim ersten Versuch geärgert — hier meine Lösungen:
Woher die Materialien schnell kommen
Wenn du spontan loslegen willst: Lichterketten gibt es bei IKEA, Tedi, DM oder online bei Amazon. Fotodrucke kannst du in Drogeriemärkten (dm, Rossmann) ausdrucken oder über Dienste wie Cewe, Pixum oder lokale Fotolabs ordern. Für günstige Verstärkung nutzt Karton von Verpackungen oder alte Grußkarten.
Beim Bauen vergesse ich oft die Zeit — das Projekt ist nicht nur praktisch, sondern auch meditativ. Und das Beste: Du kannst die Kette immer wieder neu bestücken, je nachdem, welche Erinnerungen oder Bilder du gerade zeigen willst.